philharmonie zuidnederland

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Donnerstag, 5. Dezember 2019, 20:00 Uhr
philharmonie zuidnederland

philharmonie zuidnederland, Orchester
Michele Mariotti, Dirigent
Lenneke Ruiten, Sopran
Karin Strobos, Alt
Maxim Mironov, Tenor
Evgeny Stavinsky, Bass
Chor des Niederländischen Rundfunks, Chor

Franz Schubert
Sinfonie Nr. 4 c-Moll D 417 “Tragische”

Wolfgang Amadeus Mozart 
Requiem d-Moll KV 626

Mozarts „Requiem“ zählt zu den beliebtesten und eindrucksvollsten Werken der Musikgeschichte. Es ist eine Totenmesse von edler, klassischer Schönheit. Klänge des Schmerzes und der Angst vor dem Jüngsten Gericht sind darin ebenso zu finden wie solche des Trostes und der Zuversicht auf Erlösung. Vor allem aber berührt der irdische, menschliche Zug: Es ist keine Musik aus einer anderen Welt, einem hellen, himmlischen Jenseits. Charakteristisch ist neben der düsteren Grundtonart d-Moll ein eher dunkel gefärbter Ton durch Bassetthörner, Fagotte, Posaunen und Trompeten, bei Verzicht auf Flöten, Oboen, Klarinetten und Hörner. Mozart äußerte einmal, dass er das Requiem für sich selbst schreibe, obwohl es doch im Auftrag eines auf Anonymität bedachten Grafen entstand. Tatsächlich wurde es durch sein viel zu frühes Ableben mit nur 35 Jahren zu seiner eigenen Totenmesse, die dann sogar noch von fremder Hand vollendet werden musste.
Eine passende Einleitung dazu bietet die „tragische“ Sinfonie von Franz Schubert, die in ihrer schwermütigen Einleitung sowie durch Seufzermotive und große Intervallsprünge Pathos ausstrahlt. Es ist Schuberts erste Sinfonie in Moll – und er hat sie bereits mit 19 geschrieben.