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Paul Meyer

Dirigent

Paul Meyer wurde 1965 in Mulhouse geboren. Schon mit 13 Jahren gab er sein Debutkonzert mit dem Orchestre Symphonique du Rhin und studierte daraufhin am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris und an der Musik-Akademie der Stadt Basel. Er ist mehrfacher Preisträger. Im Zuge der Auszeichnung mit dem ersten Preis beim renommierten Young Concert Artists Wettbewerb 1984 in den USA spielte er vier Konzerte in New York, wodurch er die besondere Aufmerksamkeit des legendären Benny Goodman auf sich zog. Goodmanns musikalischen Einfluss und seine Freundschaft spielten seitdem eine grosse Rolle im Leben und in der Karriere von Paul Meyer.

Als einer der aussergewöhnlichsten Klarinettisten überhaupt, ist Paul Meyer mit vielen grossen Orchestern in Europa, USA, Asien und Australien aufgetreten: Royal Concertgebouw Amsterdam, BBC Philharmonic Orchestra, NHK, Berliner Symphonieorchester, Dresdner Philharmonie, NDR Orchester Hamburg, Gustav Mahler Chamber Orchestra, Sinfonia Varsovia, Orchestre National de France, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre de Paris, Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Orchestre de la Suisse romande unter namhaften Dirigenten wie Günther Herbig, Esa-Pekka Salonen, Sir Yehudi Menuhin, Marek Janowski, Michael Gielen, Hans Graf, Dennis Russell Davies, John Nelson, Kent Nagano, Emmanuel Krivine, Marek Janowski, Sylvain Cambreling, Luciano Berio, Ulf Schirmer, Heinrich Schiff, Michael Schonwandt oder David Zinman.

Paul Meyers Konzertrepertoire ist besonders umfassend und enthält viele der wichtigen zeitgenössischen Werke für Klarinette. 1991 spielte er die Weltpremiere von Gerd Kührs Klarinettenkonzert bei den Salzburger Festspielen. Krzysztof Penderecki komponierte ein Konzert für ihn, welches beim Kissinger Sommer Festival uraufgeführt wurde und arrangierte für ihn sein Violakonzert. Paul Meyer spielte die Erstaufführung von Michael Jarrells Klarinettenkonzert mit dem Orchestre de Paris und Sylvain Cambreling. 1997 fand die Welturaufführung von Luciano Berios “Alternatim” statt, einem Konzert für Klarinette, Viola und Orchester, das Paul Meyer gewidmet wurde.

Zu seinen regelmässigen Kammermusikpartnern zählen Eric Le Sage, Myung-Whun Chung, Renaud and Gautier Capuçon, Gérard Caussé, François-René Duchable, Maria Joao Pires, Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Pamela Frank, Yo-Yo Ma, Emanuel Ax, Barbara Hendricks, Nathalie Dessay, Mstislav Rostropovich, Heinrich Schiff, Tabea Zimmermann, Jian Wang und Emmanuel Pahud, sowie die Carmina, Cleveland, Emerson, Hagen, Melos, Vogler und Takacs Streichquartette. Er hatte auch die Ehre, mit Jean-Pierre Rampal und Isaac Stern zu spielen.

In letzter Zeit machte Paul Meyer zunehmend auch Karriere als Dirigent. Er dirigierte u.a. das Orchestre Philharmonique de Radio France, Ensemble Orchestral de Paris, Orchestre Philharmonique de Nice, Münchener Kammerochester, Stuttgarter Kammerorchester, English Chamber Orchestra, Scottish Chamber Orchestra, Orchestre de chambre de Genève, Orchestra Sinfonica di Milano G.Verdi, Orchestra di Padova e del Veneto, Sinfonia Varsovia, Belgrade Philharmonic, Bilbao Symphony Orchestra, Taipei Symphony Orchestra, Prague Chamber Orchestra und die Archi Italiana.

Viele seiner zahlreichen Aufnahmen mit Werken von Mozart, Weber, Copland, Busoni, Krommer, Pleyel, Brahms, Schumann, Bernstein, Arnold, Piazzolla und Poulenc für Denon, CBS, Erato, Sony, EMI und BMG, DGG wurden ausgezeichnet (Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique, Stern des Monats Fonoforum, Prix de la révélation musicale, Victoires de la Musique 99). Zuletzt erschienen: Astor Piazzolla’s “Concerto para Quintetto” mit Gidon Kremer für Nonesuch, Kammermusik von Poulenc für BMG, Messiaens “Quatuor pour la fin du temps” mit Myung-Whun Chung, Gil Shaham, Jian Wang für DGG, ein Brahmsrezital mit Eric Le Sage für BMG, Kammermusik mit Emmanuel Pahud und Eric Le Sage sowie seine erste Aufnahme als Dirigent mit dem Orchestra di Padova e del Veneto und Jean-Marc Luisada bei BMG.